Studentenpartys
Es gab eine Zeit, in der ich tatsächlich glaubte, dass mit dem Eintritt in die Welt der akademischen Ausbildung und dem gemütlichen Ausklingen der pubertären Hormonschübe die allgemeine Jagd auf das jeweils andere Geschlecht ein wenig abschwächen würde. Oder zumindest erwartete ich, dass sich die Jagd mehr auf die mehr längerfristig orientierte Suche nach dem zukünftigen Vater, bzw. Mutter, der eigenen Kinder verlagern würde. Doch im Gegenteil - nachdem die ersten sexuellen Unsicherheiten überstanden sind, scheint es erst richtig zur Sache zu gehen. So scheinen Studentenpartys nicht selbst zur Zerstreuung überarbeiteter Genies zu dienen, sondern mehr eine Art Marktplatz für Frischfleisch zum eigentlichen Entspannungsakt zu sein.
Am Wochenende lässt sich gerade hier im Wohnheim wundervoll beobachten, wie sich im Laufe des Vormittags - nach einer gemeinsam durchfeierten Nacht - vereinzelte, müde Gestalten verstohlen aus fremden Zimmer stehlen, in der Hoffnung keinem Bekannten zu begegnen.
Bei näherer Betrachtung dieser Erkenntnis erklärt sich auch die von mir lange nicht nachvollziehbare Wandlung des ein oder anderen etwas älteren Freundes, von einem interessanten Gesprächspartner zum überheblich selbstdarstellerischen Playboy, sobald weibliche Kommilitonen in Reich-, Sicht- oder Schnüffelweite kommen...
Am Wochenende lässt sich gerade hier im Wohnheim wundervoll beobachten, wie sich im Laufe des Vormittags - nach einer gemeinsam durchfeierten Nacht - vereinzelte, müde Gestalten verstohlen aus fremden Zimmer stehlen, in der Hoffnung keinem Bekannten zu begegnen.
Bei näherer Betrachtung dieser Erkenntnis erklärt sich auch die von mir lange nicht nachvollziehbare Wandlung des ein oder anderen etwas älteren Freundes, von einem interessanten Gesprächspartner zum überheblich selbstdarstellerischen Playboy, sobald weibliche Kommilitonen in Reich-, Sicht- oder Schnüffelweite kommen...

