Nun ist es tatsächlich soweit. Mein Studienjahr in Norwegen ist fast vorüber. Die letzten Prüfungen sind vorbei - und soweit bereits bekannt, recht ordentlich gelaufen. Das Regenwetter setzte pünktlich mit Beginn meiner letzten Ferienwochen hier ein. Fantoft leert sich und so ganz langsam richten sich meine Gedanken gen Heimat, während ich noch die letzte Zeit mit den Menschen und Dingen, die ich hier liebgewonnen habe, genieße.
Die stiefmütterliche Behandlung des Blogs während der letzten Wochen wird jetzt - wenn auch notdürftig, da soeben von einer weiteren Abschiedsfeier komme - nachgeholt.
Hier zunächst noch einige Bilder von unserem Trip nach Sotra am 4. Juni. Wie üblich ging das Ganze recht regnerisch los.

Ging dann aber doch sehr anständig - mit Sonnenschein und ordentlich (!!!) Wind weiter.










Die folgenden Bilder sind am nächsten Tag bei unserer Wandertour entstanden. Gestartet sind wir in Fantoft und dann über den Ulriken zum Fløyen und diesen hinab marschiert. Resultat: Klebeband um die Füße hat diesmal zwar die Blasen verhindert, dafür gab's aber kräftigen Sonnenbrand auf dem Rücken, auf dem man nun immer noch den (weißen) Abdruck des Rucksacks sehen kann.


Das nächste Wochenende war es - sogar hier - richtig kräftig sommerlich heiß. Gut für uns, denn am Samstag Morgen fuhren Chris und ich früh nach Voss - ein Ski- und Wassersportgebiet eine Stunde von Bergen - und ließen uns dort in Rafting-Boote verfrachten. Was zunächst recht ruhig - und mit einem Schwimmtest im pervers kalten Fluß - begann, wurde in der zweiten Halbzeit ein nasser und umso größerer Spaß.




Den darauf folgenden Sonntag nutzten wir wiederum für einen Segeltrip.

Bei seinem Tauch-Alleingang brachte Chris u.a. diesen ansehnlichen Steinbeißer mit. Bei einem Blick in seinen Rachen erklärt sich der Name. In seinem Magen fanden wir auch zermahlene Muschelschalen.


Die Stationen des Fischs nach seinem Ableben sind im Folgenden zu begutachten.





Zu guter Letzt noch ein Blick vom Fjord auf meine Fakultät.

Am 16. Juni hatte ich dann abends um 18 Uhr meine letzte mündliche Prüfung, von der es aus dem Büro meines Profs dann direkt zur Party ging. Der Rotwein dort hatte zur Folge, dass ich die Grillfeier am Samstag Abend nicht so wirklich geniessen konnte und den Sonntag mit DVD-Gucken verbrachte.
Die letzte Woche war nun entspannend ruhig und gefüllt mit Behördengängen, Einkaufstouren, dem Verbrennen von Uni-Unterlagen und kleineren Abschiedsfeiern. Nun hoffe ich zum Abschluss doch noch ein paar schöne Tage im sonnigen Bergen zu bekommen, bevor ich endgültig Richtung Deutschland reise.