Elsa-Seminar
Ende der letzten Woche hat das von der ELSA (European Law Students Association) organisierte International Seminar zum Thema "What Role does the Press play in a Modern Democracy?" stattgefunden.
Es begann am Mittwoch Abend mit einem kleinen Empfang in der juristischen Fakultät, bei dem stapelweise Pizza herbeigeschafft wurde. Dies schaffte sofort eine sehr positive, wenn auch wenig kommunikative (mit vollem Mund spricht man nicht!), Athmosphäre.
Donnerstag Morgen ging es dann um 9 Uhr mit dem ersten Vortrag los. Bis zum Abend hörten wir 7 verschiedenen Dozenten zu, die beinahe alle tatsächlich etwas Wissenswertes mitzuteilen hatten. (Jeder Student wird mir zustimmen, dass dies nicht der Regelfall im Uni-Alltag ist).
Unterbrochen wurden die Vorträge zugunsten einer Mittagspause, in der wir in einem Restaurant die Spezialität aus Bergen vorgesetzt bekamen: Fischsuppe. Abgesehen von den horrenden Getränkepreisen (Wasser gab es nicht, da dieses seit den regenbedingten Erdrutschen verseucht war) ein Genuss!
Der Abend begann mit einem Besuch in einem der wohl teuersten Pizza-Restaurants in Bergen. Wer sich auf ein Bier zum Essen gefreut hatte, ging bei einem Preis von 61 kr (ca. 7,80 €) für ein kleines Bier zur Abstinenz über. Immerhin bekamen wir beim Essen dann endlich Gelegenheit uns auch mal mit den norwegischen Studenten zu unterhalten. Leider schien sich die Mehrheit der Internationals nicht viel daraus zu machen.
Der Abend endete in einer Lounge, die ich aufgrund der Plüsch-Auskleidung, des schummerigen Rotlichts und den Spiegelsäulen zunächst für ein andersartiges Etablissement hielt.
Müde ging es Freitag um 9 Uhr weiter mit Vorträgen. Das Mittagessen fiel für ein paar von uns aus, weil vier eine 4stündige reguläre Vorlesung nicht ausfallen lassen konnten.
Leicht erschöpft, was von den meisten typischen Juristendamen jedoch durch leidenschaftliches Styling überspielt wurde, erreichten wir abends dann das Hotel neben den Bryggen, in dem unser Abschluss-Banquette stattfand.
Hierzu sei nur ganz allgemein das äußerst schmackhafte 3-Gänge-Menü erwähnt.
Das Benehmen einiger der Damen an diesem Abend kann ich nicht weiter beschreiben. Ein humorvolle Schilderung würde zu sehr von einem bösartigen und extrem mißbilligenden Unterton überlagert werden.
Immerhin war es möglich sich auch beim Essen mit seinen norwegischen Tischnachbarn zu unterhalten. Erstaunlich ist immer wieder, wie gut Norweger über unsere politischen Vorgänge informiert sind. Hauptthema war dann natürlich die - Freitag noch bevorstehende deutsche Wahl - und der bereits vollzogene Regierungswechsel in Norwegen. (Ich mag die Norweger. Sind eines der reichsten Länder und tauschen die Konservativen gegen die Arbeiterpartei, die als erste Handlung Bush mitteilen, dass sie mit dem Irak-Krieg nichts zu tun haben und jegliches Militär - auch wenn es nicht viel ist - abziehen).
Auf dem Bild hier sieht man mich mit zwei von den netten (ja, die gibt es auch!) Juristinnen beim Banquette. Die zwei sind von meinen Missbilligungen bzgl. des Benehmens an diesem Abend im Übrigen ausgenommen.
Alles in allem hat sich das Seminar jedenfalls gelohnt!
Es begann am Mittwoch Abend mit einem kleinen Empfang in der juristischen Fakultät, bei dem stapelweise Pizza herbeigeschafft wurde. Dies schaffte sofort eine sehr positive, wenn auch wenig kommunikative (mit vollem Mund spricht man nicht!), Athmosphäre.
Donnerstag Morgen ging es dann um 9 Uhr mit dem ersten Vortrag los. Bis zum Abend hörten wir 7 verschiedenen Dozenten zu, die beinahe alle tatsächlich etwas Wissenswertes mitzuteilen hatten. (Jeder Student wird mir zustimmen, dass dies nicht der Regelfall im Uni-Alltag ist).
Unterbrochen wurden die Vorträge zugunsten einer Mittagspause, in der wir in einem Restaurant die Spezialität aus Bergen vorgesetzt bekamen: Fischsuppe. Abgesehen von den horrenden Getränkepreisen (Wasser gab es nicht, da dieses seit den regenbedingten Erdrutschen verseucht war) ein Genuss!
Der Abend begann mit einem Besuch in einem der wohl teuersten Pizza-Restaurants in Bergen. Wer sich auf ein Bier zum Essen gefreut hatte, ging bei einem Preis von 61 kr (ca. 7,80 €) für ein kleines Bier zur Abstinenz über. Immerhin bekamen wir beim Essen dann endlich Gelegenheit uns auch mal mit den norwegischen Studenten zu unterhalten. Leider schien sich die Mehrheit der Internationals nicht viel daraus zu machen.
Der Abend endete in einer Lounge, die ich aufgrund der Plüsch-Auskleidung, des schummerigen Rotlichts und den Spiegelsäulen zunächst für ein andersartiges Etablissement hielt.
Müde ging es Freitag um 9 Uhr weiter mit Vorträgen. Das Mittagessen fiel für ein paar von uns aus, weil vier eine 4stündige reguläre Vorlesung nicht ausfallen lassen konnten.
Leicht erschöpft, was von den meisten typischen Juristendamen jedoch durch leidenschaftliches Styling überspielt wurde, erreichten wir abends dann das Hotel neben den Bryggen, in dem unser Abschluss-Banquette stattfand.
Hierzu sei nur ganz allgemein das äußerst schmackhafte 3-Gänge-Menü erwähnt.
Das Benehmen einiger der Damen an diesem Abend kann ich nicht weiter beschreiben. Ein humorvolle Schilderung würde zu sehr von einem bösartigen und extrem mißbilligenden Unterton überlagert werden.
Immerhin war es möglich sich auch beim Essen mit seinen norwegischen Tischnachbarn zu unterhalten. Erstaunlich ist immer wieder, wie gut Norweger über unsere politischen Vorgänge informiert sind. Hauptthema war dann natürlich die - Freitag noch bevorstehende deutsche Wahl - und der bereits vollzogene Regierungswechsel in Norwegen. (Ich mag die Norweger. Sind eines der reichsten Länder und tauschen die Konservativen gegen die Arbeiterpartei, die als erste Handlung Bush mitteilen, dass sie mit dem Irak-Krieg nichts zu tun haben und jegliches Militär - auch wenn es nicht viel ist - abziehen).
Auf dem Bild hier sieht man mich mit zwei von den netten (ja, die gibt es auch!) Juristinnen beim Banquette. Die zwei sind von meinen Missbilligungen bzgl. des Benehmens an diesem Abend im Übrigen ausgenommen.Alles in allem hat sich das Seminar jedenfalls gelohnt!


3 Comments:
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Wow! Spam ist wirklich beeindruckend schnell. Ich hab doch gerade erst vor 5 min. verøffentlicht!!!
Gehst Du etwa fremd??? Schäm Dich! Ich guck hier kein anderes Mädel an und dann seh ich sowas ;-)
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