Dancing Teacher
Jetzt ist schon wieder Montag und ich bin immer noch fertig vom Wochenende. Es war aber auch mal wieder eindrucksvoll.
Freitag war "Procurement Day" in unserem Kurs. Das heisst im Klartext: Vorträge von 9 bis 16 Uhr zu diesem ungemein spannenden Thema, gehalten von namhaften Anwälten, Professoren, etc. Tröstlich war nur der morgendliche Feueralarm in Fantoft. An jedem anderen Tag hätte er mich um 8 Uhr im Tiefschlaf erwischt. Diesmal stand ich unter der Dusche. (Ein netter Freund empfahl mir doch bei jedem Alarm zu duschen. Zum einen könne ich dann nicht verbrennen, da ich ja naß sei, und zum anderen wäre ich hinterher wenigstens sauber. Klingt beinahe logisch.)
Mit derartigen Gedanken begleitet überstand ich dann auch höchst unausgeschlafen den Tag. Meine Begeisterung bei der zur Veranstaltung gehörigen Party zu erscheinen ließ daher auch sehr zu wünschen übrig. Aus reiner Neugier entschloß ich mich mit einer Bekannten dann aber doch mal kurz "auf ein Bierchen" vorbeizuschauen.
In der Realität entpuppte sich die Party als ein unglaublich lustiges Saufgelage.
Eine Grundlage wurde mit dem gesponserten, sehr schmackhaften Abendessen geschaffen. Und dann gab es Rotwein! Und zwar in beachtlichen Mengen. Studenten und Dozenten saßen gemischt an den Tischen und betrieben zunächst noch ein wenig zaghafte Völkerverständigung, die später mit dem lautstarken Vortragen verschiedenster Volksweisen fortgesetzt wurde. Den Vogel schoß schließlich unser etwa 60jähriger Professor ab, indem er mit einer Osloer Kollegin im einen und der Rotweinflasche im anderen Arm auf dem Tisch tanzte.
Da sollen jetzt mal meine deutschen Professoren gegen halten!
Der Abend endete mit einem gegenseitigen Nach-Hause-Helfen auf der Halloween-Party hier im Klub bei dem ursprünglich beabsichtigten "Bierchen".
Der Samstag begann nicht gut. Schon beim Öffnen des ersten Auges löste der eindringende Lichtstrahl einen heftigen Schmerz aus. Zweites Auge blieb also erst mal zu. Das Wasser auf dem Tisch zu erreichen gestaltete sich kompliziert, u.a. wegen des eingeschränkten dreidimensionalen Sehvermögens - mit einem Auge klappt das nicht so gut. Dabei stellte ich fest: Bewegen tut auch weh. Also wieder ganz ruhig hinlegen und warten. Langsam entspannte ich mich wieder. Und dann fuhr plötzlich ein grauenhafter Schmerz durch meinen Kopf und bevor ich noch drüber nachdenken konnte, kam die nächste Schmerzwelle. Als Ursache konnte ich schließlich einen erneuten Feueralarm ausmachen. Folter ist sowas! Halb benommen und mit stark vermindertem Gleichgewichtsgefühl taumelte ich also in die Gemeinschaftsküche, wo ich mal wieder zu Belustigung meiner - mit dem Mittagessen beschäftigten - Mitbewohner beitrug.
Samstag Abend sah ich Jule beim Betrinken zu und arbeitete später mit einer ebenfalls party-geschädigten Kollegin im Klub. Zum Abschluss des Tages mussten wir dann noch vor einem Besoffenen flüchten, der unser Schließen der Bar persönlich genommen hatte.
Sonntag war wieder arbeiten und Waffeln machen angesagt. Aufbauend waren die Gestalten von Chris und Ben, die sich ebenfalls leicht angeschlagen an ihren Kaffe-Tassen festhielten.
Alles in Allem also ein erfolgreich schauriges Halloween-Wochenende!
Freitag war "Procurement Day" in unserem Kurs. Das heisst im Klartext: Vorträge von 9 bis 16 Uhr zu diesem ungemein spannenden Thema, gehalten von namhaften Anwälten, Professoren, etc. Tröstlich war nur der morgendliche Feueralarm in Fantoft. An jedem anderen Tag hätte er mich um 8 Uhr im Tiefschlaf erwischt. Diesmal stand ich unter der Dusche. (Ein netter Freund empfahl mir doch bei jedem Alarm zu duschen. Zum einen könne ich dann nicht verbrennen, da ich ja naß sei, und zum anderen wäre ich hinterher wenigstens sauber. Klingt beinahe logisch.)
Mit derartigen Gedanken begleitet überstand ich dann auch höchst unausgeschlafen den Tag. Meine Begeisterung bei der zur Veranstaltung gehörigen Party zu erscheinen ließ daher auch sehr zu wünschen übrig. Aus reiner Neugier entschloß ich mich mit einer Bekannten dann aber doch mal kurz "auf ein Bierchen" vorbeizuschauen.
In der Realität entpuppte sich die Party als ein unglaublich lustiges Saufgelage.
Eine Grundlage wurde mit dem gesponserten, sehr schmackhaften Abendessen geschaffen. Und dann gab es Rotwein! Und zwar in beachtlichen Mengen. Studenten und Dozenten saßen gemischt an den Tischen und betrieben zunächst noch ein wenig zaghafte Völkerverständigung, die später mit dem lautstarken Vortragen verschiedenster Volksweisen fortgesetzt wurde. Den Vogel schoß schließlich unser etwa 60jähriger Professor ab, indem er mit einer Osloer Kollegin im einen und der Rotweinflasche im anderen Arm auf dem Tisch tanzte.
Da sollen jetzt mal meine deutschen Professoren gegen halten!
Der Abend endete mit einem gegenseitigen Nach-Hause-Helfen auf der Halloween-Party hier im Klub bei dem ursprünglich beabsichtigten "Bierchen".
Der Samstag begann nicht gut. Schon beim Öffnen des ersten Auges löste der eindringende Lichtstrahl einen heftigen Schmerz aus. Zweites Auge blieb also erst mal zu. Das Wasser auf dem Tisch zu erreichen gestaltete sich kompliziert, u.a. wegen des eingeschränkten dreidimensionalen Sehvermögens - mit einem Auge klappt das nicht so gut. Dabei stellte ich fest: Bewegen tut auch weh. Also wieder ganz ruhig hinlegen und warten. Langsam entspannte ich mich wieder. Und dann fuhr plötzlich ein grauenhafter Schmerz durch meinen Kopf und bevor ich noch drüber nachdenken konnte, kam die nächste Schmerzwelle. Als Ursache konnte ich schließlich einen erneuten Feueralarm ausmachen. Folter ist sowas! Halb benommen und mit stark vermindertem Gleichgewichtsgefühl taumelte ich also in die Gemeinschaftsküche, wo ich mal wieder zu Belustigung meiner - mit dem Mittagessen beschäftigten - Mitbewohner beitrug.
Samstag Abend sah ich Jule beim Betrinken zu und arbeitete später mit einer ebenfalls party-geschädigten Kollegin im Klub. Zum Abschluss des Tages mussten wir dann noch vor einem Besoffenen flüchten, der unser Schließen der Bar persönlich genommen hatte.
Sonntag war wieder arbeiten und Waffeln machen angesagt. Aufbauend waren die Gestalten von Chris und Ben, die sich ebenfalls leicht angeschlagen an ihren Kaffe-Tassen festhielten.
Alles in Allem also ein erfolgreich schauriges Halloween-Wochenende!


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home