Weibliche Hinteransicht und Striche in der Landschaft
Am gestrigen Abend haben mich eine breite weibliche Hinteransicht und zwei Striche in der Landschaft zum Hinterfragen gewisser Schönheitsideale gebracht. Allgemein sogar zum Nachdenken über die Prägung unserer Vorlieben.
Die junge Dame, die in einem Metal-Schuppen durchaus selbstbewusst in gebückter Haltung ihren Hintern präsentierte, wirkte nicht - wie vielleicht erwartet - unästhetisch oder irgendetwas in der Richtung. Eher wirkte sie gegenüber ihrer eher dünnen Freundin positiv - weiblich eben. Den als nächstes erreichbaren Mann konnte ich nur zu einem ausweichenden Urteil bringen: "Äh. Nun ja, also nicht so mein Typ halt." Unverfrorener gesagt bedeutet das dann wohl soviel wie: "Nee danke. Zu dick." Schade.
Und als ich mich gerade rühmen wollte, dass ich selbst wenigstens nicht dieser Mafia von Trendsettern, Werbefutzis und sonstigen Verantwortlichen (Puh - wer kreiert eigentlich solche Ideale? "Das Fernsehen" find ich nicht sehr aussagekräftig!) auf den Leim gegangen wäre, da fiel mir auf, dass ich zwei Stunden zuvor selbst noch vorm Spiegel gestanden und über meine - zwar deutlich sichtbaren, aber eben nicht übermäßigen - Hüften geseufzt hatte. Also finde ich "dick" bei mir selbst auch nicht gut. Aber warum?
Die oben erwähnten Striche in der Landschaft begegneten mir auf der Toilette. Zwei Mädchen, etwa in meinem Alter und vermutlich bulimisch veranlagt, standen vor den Toilettensspiegeln und bemittleideten gegenseitig ihre fettleibigen Körper. Nachdem ich (mindestens 15 cm kleiner, dafür aber bestimmt 10 kg schwerer) den Raum fast verlassen hatte hörte ich, wie die eine zur anderen flüsterte: "Siehste, so ne Figur hätt ich auch gerne!" Keine Ironie. Keine andere sonst anwesend. Sie meinte mich. Nach einer halben Stunde, die ich überwiegend grinsend verbracht hatte, dachte ich ernsthaft darüber nach, ihr tatsächlich zu mehr Pizza und Schokolade zu raten...
Die junge Dame, die in einem Metal-Schuppen durchaus selbstbewusst in gebückter Haltung ihren Hintern präsentierte, wirkte nicht - wie vielleicht erwartet - unästhetisch oder irgendetwas in der Richtung. Eher wirkte sie gegenüber ihrer eher dünnen Freundin positiv - weiblich eben. Den als nächstes erreichbaren Mann konnte ich nur zu einem ausweichenden Urteil bringen: "Äh. Nun ja, also nicht so mein Typ halt." Unverfrorener gesagt bedeutet das dann wohl soviel wie: "Nee danke. Zu dick." Schade.
Und als ich mich gerade rühmen wollte, dass ich selbst wenigstens nicht dieser Mafia von Trendsettern, Werbefutzis und sonstigen Verantwortlichen (Puh - wer kreiert eigentlich solche Ideale? "Das Fernsehen" find ich nicht sehr aussagekräftig!) auf den Leim gegangen wäre, da fiel mir auf, dass ich zwei Stunden zuvor selbst noch vorm Spiegel gestanden und über meine - zwar deutlich sichtbaren, aber eben nicht übermäßigen - Hüften geseufzt hatte. Also finde ich "dick" bei mir selbst auch nicht gut. Aber warum?
Die oben erwähnten Striche in der Landschaft begegneten mir auf der Toilette. Zwei Mädchen, etwa in meinem Alter und vermutlich bulimisch veranlagt, standen vor den Toilettensspiegeln und bemittleideten gegenseitig ihre fettleibigen Körper. Nachdem ich (mindestens 15 cm kleiner, dafür aber bestimmt 10 kg schwerer) den Raum fast verlassen hatte hörte ich, wie die eine zur anderen flüsterte: "Siehste, so ne Figur hätt ich auch gerne!" Keine Ironie. Keine andere sonst anwesend. Sie meinte mich. Nach einer halben Stunde, die ich überwiegend grinsend verbracht hatte, dachte ich ernsthaft darüber nach, ihr tatsächlich zu mehr Pizza und Schokolade zu raten...


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home